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Hallo und ein herzliches Willkommen.

Ich freue mich ,dass Du auf meine Seite gefunden hast. In diesem Blog veröffentliche ich regelmässig Artikel rund um das Thema Anti–Aging. Neben vielen nützlichen Ratschlägen und Empfehlungen findest Du hier auch kritische Beiträge zu Fragen des Trainings,der Ernährung und Nahrungsergänzung. Mehr »

Anti-Aging ist keine Frage des Alters, sondern eine Einstellung zum Älterwerden ...

... aber es ist auch ein grosses Geschäft, ein Geschäft mit der Hoffnung der Natur ein Schnippchen zu schlagen. Selbsternannte Experten und Fitnessgurus versuchen uns ständig irgendwelche Mittel und Methoden zu verkaufen, und wir fallen oft genug darauf herein. Mehr »

Versprechungen über Versprechungen ...

... doch was kann man wirklich tun für ein gesundes, langes Leben? Ich will hier versuchen als Allgemeinmediziner aus Deutschland und ehemaliger Höchstleistungssportler einige Antworten zu geben. Mehr »

 

„Fuck the Diets“ – oder die Suche nach der eierlegenden Wollmilchsau Teil 1.

So, jetzt hat Gudrun also eine Menge über Miss Molly gehört, und weiss vielleicht einige Diäten richtig einzuordnen.Und eines weiss sie ganz genau, sie wird nie nie wieder eine Diät machen, schon gar keine für die in ihre Geldbörse greifen muss. Sie beschliesst daher

“ Fuck the Diets“

und das ist gut so. Sie wird sich auch nicht mehr unter Druck setzen lassen. Weder von Horst ,ihrem Mann, auch nicht von ihren Freundinnen und schon garnicht von irgendwelchen supersportlichen,superschlanken Gestalten aus der Werbung. Sehr gut Gudrun , zeigs ihnen,zeig ihnen , dass man auch ohne Druck und Quälerei sein Wohlfühlgewicht erreichen kann und dabei auch noch fit für den Alltag wird. Lass dich nicht von den Veronas und Christines dieser Welt beeindrucken sondern geh deinen eigenen Weg.

Ja, und das macht unsere gute Gudrun dann auch. Helfen wir ihr dabei, ihr Ziel zu erreichen.

Gudrun stell dich vor den Spiegel und sag dir, was die an dir nicht gefällt aber sag dir auch was du besonders an dir magst. Schliesse einen Vertrag mit dir selbst in dem du dir eine Strategie zur Änderung festlegst. Gib dir Zeit zum Erreichen deiner Ziele , stelle die Anforderungen an dich selbst nicht zu hoch , lass deine Ziele erreichbar sein.

Ja, dann mal los. Fangen wir mit der Ernährung an. Gudrun weiss ja inzwischen, dass für eine dauerhafte Gewichtsabnahme ausschliesslich die negative Energiebilanz entscheidend ist. Zusätzlich spielt auch die Zusammensetzung der Ernährung eine Rolle, schliesslich soll es uns ja bei unsreren Weg zu weniger Pfunden gut gehen. Bevor sie aber zur Tat schreitet, will sie erst mal wissen, wo etwa ihr Wunschgewicht liegt. Hierzu eignet sich immer noch ganz gut der BMI, also der Body-Mass- Index. Dieser setzt Gudruns Körpergewicht in Beziehung zu ihrer Körpergrösse.

Für alle die es genau wissen wollen hier die Formel:    BMI = Grösse / Körpergewicht zum Quadrat. Gudrun misst 170cm und wiegt 85KG , hat also einen BMI von ca. 29. Sie ist also entweder zu schwer für ihre Grösse oder zu klein für ihr Gewicht. Nun, wachsen wird sie nicht mehr, also runter mit den Pfunden. Aber wieviel Pfunde? Um das festzulegen muss man wieder den BMI bemühen, der besagt dass unser “ Normalgewicht“ zwischen einem BMI von 20 -25 liegt . Dann würde Gudrun etwa 70kg wiegen, also 15 kg müssen runter , geschätzte 3 Milliarden Miss Mollies.

Jetzt muss Gudrun nur noch wissen wieviel weniger sie essen muss , um diese 15kg loszuwerden.

Dazu müssen wir uns mit zwei weiteren Begriffen beschäftigen: Dem Grunderhaltungsumsatz und dem Grundumsatz. Für einen Moment wirds etwas trocken,muss aber sein, denn Gudrun soll schliesslich abnehmen.

Der Grunderhaltungsumsatz ist die Energiemenge in Kalorien gemessen, welche Gudruns Körper benötigt, um all seine Funktionen wahrzunehmen ohne abzunehmen. Grob berechnen kann man ihn ,wenn man sein Körpergewicht mit 18 multipliziert. Wers genauer wisseln will kann ihn nach der Harris – Benedict Formel ausrechnen.

Nach unserer Methode hat Gudrun also einen Grundumsatz vo etwa 1500 Kcal. Da sie aber nicht nur faul in der Ecke liegt kommt noch ein Zuschlag hinzu , der Leistungsumsatz. Dieser entsteht,wenn Gudrun sich bewegt, sei es zu Hause,im Beruf oder beim Sport. Klar, je intensiver sie sich bewegt, je höher ist der Leistungsumsatz. Um den Leistungsumsatz zu bestimmen ordnet man den verschiedenen körperlichen Aktivitäten einen sog. Aktivitätsfaktor zu. Dieser liegt zwischen 0,1 bei leichter Tätigkeit und 1,5 bei mittelschwerer Tätigkeit inkl.Freizeitsport.Gudrun hat einen Aktivitätsfaktor von 0,4, macht also insgesamt ca. 2100 Kcal Grunderhaltungsumsatz, manchmal auch als Gesamtumsatz bezeichnet.

Puh, ganz schön viel Theorie. Gudrun braucht erst mal einen Latte macchiato,die ganzen Zahlen und Formeln machen sie ganz schwindelig. Aber jetzt kann sie sich selber ausrechnen, wieviel Kalorien sie einsparen muss, um langfristig abzunehmen und sich dabei wohlzufühlen.

Wie sie das macht, davon mehr im nächsten Artikel

Bis dann. Euer Dr. Anti-Age

Es ist nie zu spät …. für die nächste Diät Ein kleiner Diätench(r)eck Teil 4

Die Sonne scheint unbarmherzig auf die Grassteppe , Nashorn – und Wasserbüffelherden ziehen am Horizont vorbei und eine Gruppe von Steinzeitmenschen ist auf der Jagd nach was Essbarem. Darunter ist auch ein Ururur- grossvater unserer Gudrun. Seit Tagen hatte er ausser Beeren , Pilzen und einer Handvoll Nüssen nichts mehr gegessen. Wenn ihnen nicht bald ein Mammuth über den Weg laufen läuft , sieht die Sache kritisch aus.

Gudruns Urururur- usw. Grossvater kannte nämlich noch keinen Ackerbau , auch Tierzucht oder ein sesshaftes Leben waren ihm fremd. Deswegen musste er nehmen was sich so anbot. Auch sein Gehirn war noch nicht das allergrösste  ,sodass auf eine Kommunikation weitgehend verzichtet werden musste ( kann auch seine Vorteile haben).

Wir befinden uns also tief in der  Steinzeit. Diese erstreckt sich über einen Zeitraum von etwa 2,5 Millionen Jahren und umfasst so den Zeitraum in dem wir Menschen vom Vierfüssler zum aufrecht gehenden Menschen wurden . Erst in den letzten 20000 Jahren wurden wir sesshaft , und dann kamen neue Nahrungsbestandteile wie Getreide und Milch auf den Speiseplan.

Wo ist aber nun der Zusammenhang zwischen dieser Ernährung und Gudruns Kampf gegen Molly und Familie und lohnt es sich für Gudrun sich näher mit ihrem Urahn und dessen Ernährungsweise auseinanderzusetzen? Schauen wir also , was ist dran an der

Paläo Diät

Theoretischer Hintergrund soll die Tatsache sein, dass sich unser Erbgut in den letzten 2,5 Millionen Jahren nicht verändert hat, und wir uns daher nicht artgerecht, d.h. an unseren Genen vorbei ernähren. Die heutige Ernährungsweise soll z. B. für Gudruns Röllchen über den Jeans und auch für ihre schlechten Blutfettwerte verantwortlich sein. Die Paläo ( Ur-) Diät bietet hier die Lösung aller Probleme. Weg mit dem Brot, den leckeren Sonntagsbrötchen, und dem köstlichen alten Gouda aus Holland. Stattdessen jede Menge Fleisch, Fisch, Nüsse, Beeren und durchaus auch Fettiges.

Na ja, denkt Gudrun, was meinem Urahnen gut getan hat, wird mir doch sicher auch gut tun. Dennoch kommen ihr Zweifel . Haben unsere Altvorderen wirklich so gegessen, und hat sich unser Erbmaterial tatsächlich  nicht verändert? Nun, zunächst muss man Gudrun sagen, daß all diese Aussagen nicht bewiesene  und teilweise falsche Hypothesen sind. Über die tatsächliche Ernährungsweise von Gudruns Uuur-Opa wissen wir nichts genaues. Zudem gab es nicht “ den Steinzeitmenschen“. In diesen 2 Millionen Jahren lebten bereits Menschen in Grönland und ernährten sich vorwiegend von Fisch und Fleisch , aber auch der afrikanische Kontinent war bereits voll mit unserer Spezies. Überwiegend bestand die Nahrung dort wohl aus Fleisch , Eiern und Milch der Tiere. Und unsere Gene?  Natürlich haben die sich verändert, wir kennen über 800 genetische Änderungen seit dieser Zeit und tausende von  sog. Mutationen ( ich will Gudrun aber  den Ausflug in die Genetik ersparen). Bekanntestes Beispiel ist, dass wir uns an Milch und Milchprodukte gewöhnt haben, weil sich in unserem Darm ein bestimmtes Enzym , die Lactase, gebildet hat.

Na toll, denkt Gudrun, mal wieder eine Mischung aus Halbwahrheiten gemischt mit ein wenig wissenschaftlicher Begleitung  und von geschäftstüchtigen Autoren und einer ebensolchen Lebensmittelindustrie vermarkteter Humbug. Nicht ganz liebe Gudrun. Die Grundidee dieser Ernährungform ist nicht so schlecht, sie ist eiweissreich und kohlenhydratarm und wenn man sich mit den Fetten zurückhält für einige Zeit durchzuhalten. Langfristig ist das nichts für Gudrun, allein schon der Gedanke , auf ihr Sonntagsbrötchen zu verzichten lässt sie schmerzhaft das Gesicht verziehen.

Langsam reicht es unserer Gudrun undplötzlich hat sie wieder das Gefühl, daß es da noch etwas anderes gibt um Molly in den Griff zu bekommen. Aber was nur? In diese Gedanken hinein platzt ihre Freundin , die gerade von ihrem Heilpraktiker gekommen ist. Sie strahlt Gudrun an und verkündet ihr die nun endgültige Strategie um Miss Molly zu vertreiben.

Doch davon, und wie man für viel Lärm um nichts viel Geld ausgeben kann im nächsten Beitrag.

Bis dann, euer Dr. Anti-Age

Fatburner oder warum die Erde keine Scheibe ist Teil 2

Nun, das oft beschworene Carnitin war ja nicht unbedingt der Burner. Aber wir lassen uns nicht entmutigen und beschliessen unserer Fettzelle , nennen wir sie Miss Molly, kräftig einzuheizen. Lassen wir es also burnen.

Es gibt da was,dass lässt Molly schmelzen wie Butter in der Sonne ,sagt der Fitnessguru und schon leuchten unsere Augen. Mal ist es Chili,dann wieder Senf, der nächste redet von Ingwer und Ananas bevor ein weiterer die endgültige Lösung des Problems gefunden hat : Kaltes Wasser vor dem Frühstück.

Welche Theorie mag sich hinter diesen Empfehlungen verbergen,falls es eine solche überhaupt gibt. Tauchen wir also wieder in unseren Mikrokosmos und schauen wir ,ob sich Miss Molly von alldem beeindrucken lässt. Unser erster Kandidat ist heisst

Chili ( Paprika)

Die Paprika gehört zu den Nachtschattengewächsen , wie unsere Kartoffel und Tomate. Eigentlich wäre sie ein unauffälliges Früchtchen ,aber sie peppt sich mittels ihres Inhaltsstoffes Capsaicin zu einem höllisch scharfen Zeitgenossen auf. Wir alle kennen das, einmal im Mund angekommen entwickelt sich dieses Zeug zu einem höllisch scharfen Erlebnis.Der Kopf wir rot ,die Augen tränen und der Schweiss bricht uns aus. Und was hat Miss Molly dabei zu tun. Nun sie soll Energie liefern um unsere Körpertemteratur zu erhöhen  sodass wir schwitzen.Dazu muss sie ihre Fettspeicher entleeren und in die Blutbahn entlassen.

Klingt super,tolle Methode. Oder? Es stimmt zwar,dass uns der Schweiss in die Augen rinnt ,aber wenn wir unsere Körpertemperatur messen,so zeigt sich diese unverändert.Und wieso schwitzen wir dann,wo doch Schwitzen die erhöhte Körpertemperatur herunterkühlen soll.

Erinnern wir uns, uns bricht der Schweiss schon aus,wenn wir Chili noch im Mund haben.Würden wir es eingehüllt in Brotteig mit einem Mal herunterschlucken,es pasierte -nichts. Die Erklärung ist,dass Capsaicin die Schmerz- und Temperaturzellen an der Rachenwand auffordert,der Grosshirnrinde erhöhte Körpertemperatur zu melden.Darauf fordert die Grosshirnrinde die Schweissdrüsen auf,ihre Schleusen zu öffnen und wir beginnen zu schwitzen.Also,alles nur gefaked. Wie bei einem Mentholbonbon ,welches uns ein Kältegefühl im Mund vermittelt,ohne dass dort die Eiszeit ausgebrochen ist.

Und Miss Molly? Die zeigt sich von allem unbeindruckt und schmunzelt über die Fatburnpropheten und ihre Empfehlungen.

Das was für Chili gilt , trifft auch für unseren Senf und den Ingwertee zu. Alles sehr pikant und teilweise auch verdauungsfördernd,aber leider auch keine Fettburner. Nicht so schlimm,wir haben ja noch das kalte Wasser vor dem Frühstück. Aber davon mehr im nächsten Artikel.

Bis dann, euer Dr. Anti-Age

Fatburner oder warum die Erde keine Scheibe ist…… Teil3

Weiter geht es  mit der Jagd auf Miss Molly. Sie sitzt immer noch knapp über dem Hosenbund und grinst unverschämt in die Gegend. Wurde sie doch bisher mit untauglichen MItteln gejagt. Was haben wir nicht alles versucht, Chili gegessen bis zu Abwinken ,Senf geschmiert wo er garnicht hingehört , und Ananas gegessen bis es zu den Ohren rauskam. Nur eine nahm alles sehr gelassen,nun ihr ahnt schon wer.

Aber jetzt könnte es klappen.Neulich war ich in einem Trainingscamp und hörte wie im Nebemraum trainiert wurde. Offensichtlich ging es um übergewichtige Zeitgenossen und ich hörte den Trainer sagen,dass er empfehle vor dem Frühstück ein Glas kaltes Wasser zu trinken um besser abzunehmen,da dadurch kräftig Fett geburnt würde.

Wow!! Das war es,wir ertränken Miss Molly.Oder? Nun ,Fett schwimmt oben  , sie würde also wieder entkommen. Aber gibt es vielleicht einen wissenschaftlichen Hintergrund ( ein Rational) für die Aussage dieses Trainers.

Die Vorstellung ist,dass das kalte Wasser in unserem Magen auf Körpertemperatur erwärmt werden muss. Die dabei benötigte Energie soll aus dem Fettgewebe kommen.

Leider müssen wir wieder in den Abgrund der Biochemie steigen um uns schlau zu machen. Damit unser Körper zusätzliche Wärme erzeugen kann muss er den “ Stoffwechsel“ anwerfen um die benötigte Energie zu beziehen.  Woher soll die Energie kommen ,natürlich von Molly und ihren Freundinnen. Dieser Vorgang heisst Thermogenese , also Wärmebildung durch Verbrennen von Fetten oder Kohlehydraten.

Ja super. Ach so,wieviel von den Mollys werde ich denn durch mein Glas Wasser los? Nun unser Glas Wasser hat 300ml ca. 8 Grad kaltes Wasser, welches Molly und Konsorten jetzt auf 37 Grad erhitzen sollen,also um 29 Grad.

Erinnern wir uns an alte Schulzeiten. Um 1 Liter Wasser um 1 Grad zu erhöhen benötigen wir 1 Kilokalorie. Um 300ml Wasser um 28 Grad zuerhöhen , ( ich nehme euch die Rechnung ab)  werden etwa 10 Kcal nötig oder etwas mehr als 1 Gramm Fett. Ups , schon wieder hat Molly beste Chancen zu überleben.

Der eigentliche Grund warum Molly sich aber entspannt zurücklehnen darf ist ein völlig anderer. Wir Menschen sind Warmblüter , d.h. unsere Körpertemperatur schwankt um ca. 37 Grad. Nehmen wir nun kalte Flüssigkeit zu uns, so wird blitzchnell Blut aus der Umgebung abgezogen und zum Magen geleitet und zwar solange bis ein Temperaturausgleich stattgefunden hat. Dieser Vorgang ist energetisch völlig neutral,dass heisst , Molly braucht gar nicht zu arbeiten. Umgekehrt geht es leider auch nicht, wir führen mit heissem Wasser auch keine Kalorien zu.

Ja, wieder nix mit den schönen Versprechungen. Ich glaube wir lassen das mit den Tricksereien, bald kommt unser Geburtstag und wir beginnen ein neues Leben. Wir machen eine Diät, Molly geh in Deckung!!.

In den folgenden Beiträgen werde ich meinen persönlichen Diätencheck machen. Also

bis dann euer Dr. Anti-Age

Fatburner oder warum die Erde keine Scheibe ist….. Teil 1

Sie sind in aller Munde – Nahrungsmittel, Pülverchen und Tabletten – die nur eins sollen: Unser angefuttertes Fett wegbrennen. Fatburning gehört inzwischen zum Wortschatz wie “ Mailen,Chillen oder Walken“. Ist doch super,schnell ein bisschen Chili über die Bratkartoffeln oder kaltes Wasser vor dem Frühstück und schon schmilzt es,unser schönes Fett. Wirklich?  Nun schauen wir uns die Sache etwas genauer an um dann selbst zu entscheiden. In den folgenden Beiträgen werde ich mich mit den gängisten Empfehlungen zu diesem Thema beschäftigen.

Dazu müssen wir allerdings in unseren  eigenen Mikrokosmos hinabsteigen.Keine Angst es tut nicht weh und ist ( hoffentlich) nicht allzu langweilig  .Nehmt Euch eine ruhige Stunde abends mit einem Glas (Ingwer?)Tee und folgt mir in das Reich der Biochemie,der Physiologie und der kleinen Zellstrukturen ohne die wir nicht auf dieser Erde wären.

Vielleicht gibt es aber  auch einen praktischen Nutzen denn die meisten sog. Fatburner bringen nur eins zum Schmelzen: Unseren Geldbeutel.

So, auf gehts knöpfen wir uns den ersten Kandidaten vor:

Das Carnitin

“ Abnehmen mit Carnitin, Ankurbeln des Fettstoffwechsels,Fatburnen ohne Anstrengung“ , so oder so ähnlich klingt die Werbung die uns zum Kauf von Carnitin als Nahrungsergänzung verleiten soll. Klingt gut , ich muss nur genug davon nehmen und schwupps — ist es weg,  mein Röllchen über der Jeanshose. Zu schön um wahr zu sein. Schauen wir daher wie es um den Wahrheitsgehalt dieser Aussagen wirklich bestellt ist. Daher müssen wir ,Ihr habt es schon befürchtet,  uns in die Welt der Biochemie und unserer Zellen begeben.Aber zunächst wollen wir klären , was ist überhaupt Carnithin.

Carnitin ist eine Verbindung aus zwei Aminosäuren und wird im Körper synthetisiert, vor allem in der Leber und der Niere. Zusätzlich nehmen wir es durch unsere Nahrung auf ,hauptsächlich durch Fleisch. Fast das gesamte Carnitin steckt in unseren Muskelzellen und da hat es nur eine Aufgabe ,Fett zu “ verbrennen“. Also doch, haben wir doch immer schon gewusst oder? Schauen wir uns die Sache genauer an und los geht die Reise in unsere Muskelzelle.Dafür müssen wir vorher noch einen anderes Teilchen unseres Körpers kennenlernen,die Mitochondrien, die eigentlichen Kraftwerke in uns , die uns rund um die Uhr mit Energie versorgen. Diese befinden sich in unseren Zellen und verfeuern die „Rohstoffe“ nämlich Fette und Kohlehydrate um uns zum Beispiel atmen zu lassen. Nun irgendwie müssen diese Rohstoffe ja in die Zellen und dann in die Kraftwerke gelangen.Schauen wir wie das mit den Fetten geht und welche Rolle unser Carnitin dabei spielt.

Stellen wir uns vor,  einigen Fettsäuren gelingt die Flucht aus einer Fettzelle in der Absicht, uns mit frischer Energie zu versorgen. Dazu bitten sie eine Muskelzelle sie hereinzulassen.Kaum drinnen , nehmen sie sich ein Taxi und lassen sich zu den nächstgelegenen Kraftwerk fahren um damit ihre Bestimmung zu finden.Sie werden zu Energie!!!

Wer ist nun was in diesem Spiel? Nun die Fettsäure, welche an eine Muskelzelle gelangt,braucht einen Türöffner , die “ hormonsensitive Lipase“ welche sie hineinlässt. Dort angekommen wird sie vom Taxi,unserem Carnitin zum Kraftwerk ,den Mitochondrien gebracht und dort eingeschleust und „verbrannt“.

Alles klar? Was passiert nun,wenn ich Carnitin zu mir nehme? Nix,rein garnix. Warum nicht? Nun, Carnitin hat in der Muskelzelle eine ca 50 – 70 mal höhere Konzentration als im Blut , sodass eine Erhöhung der Konzentration im Blut durch zusätzliche Zufuhr absolut nicht nutzt.Es wird schlichtweg nicht von der Zelle aufgenommen,da diese mehr als genug hat.

Der eigentliche Grund für die Unwirksamkeit ist aber ein anderer. Wir erinnern uns an die Taxifunktion des Carnitins. Welchen Sinn macht es, die Anzahl der Taxen in den Zellen zu vermehren,wenn nicht mehr Gäste sprich Fettsäuren in die Zellen gelangen? Gar keinen. Der Flaschenhals bei der sog. Fettverbrennung besteht vor der Zelle im Bereich der “ hormonsensitiven Lipase“. Und die lässt sich durch die Einnahme von Carnitin nicht steigern.

So, alles mal sacken lassen. Nun wissen wir,was Carnitin auf keinen Fall macht. Was aber macht es dann? Auf jeden Fall teuren Urun,da es über die Nieren ausgeschieden wird.

Bis dann, euer Dr. Anti-Age

Letztes Jahr hat der Rock noch gepasst……

Wir kennen das alle, irgendwann sagt der Spiegel etwas anderes als wir uns wünschen. Hier wölbt sich was,da kneift es und die Treppe kommt man auch nicht mehr so flott hoch. Was ist passiert? Nun,der letzte Winter,die zahllosen Feiern und unsere Bequemlichkeit zeigen ihre Folgen ,wir werden langsam dicker und  – nach und nach – nicht gerade gesünder. Zudem schlägt “ Mürbi,der Teigklopfer “ zu , und lässt unser Bindegewebe langsam nachgeben. Für Frauen besonders ärgerlich , wir Männer sind da deutlich anspruchsloser. Also ,gute Vorsätze fassen und ran an den Speck. Aber wie? Fitnessstudio ,gute Idee, wenn das mit der Zeit nicht wäre . Diät , auch nicht schlecht, aber welche? Ausserdem stand da was in der Zeitung , tolles Mittel aus Amerika und auch noch wissenschaftlich getestet. Im Fernsehen sagt uns ein durchtrainierter Mann!! , dass wir in 10 Wochen wieder einen “ sexy Body“ haben , vorausgesetzt wir kaufen sein „Abnehmprogramm“. Puh, schwere Entscheidung, aber überlegen wir mal gemeinsam , wie wir unsere Pfunde, wieder loswerden.

Zunächst gilt es, einige Grausamkeiten zu ertragen, ohne die es aber leider nicht geht  ,schon garnicht mit den Pfunden abwärts.

1. Grausamkeit : Wer glaubt , ohne eine dauerhafte Änderung seines Lebensstils abnehmen zu können, sollte erst garnicht darüber nachdenken.

2.Grausamkeit: Um die überschüssigen Pfunde dauerhaft loszuwerden , ist   ausschliesslich eine negative Energiebilanz entscheidend.

3. Grausamkeit: Unser Gewicht ist wie ein Bankkonto. Damit der Kontenstand sinkt  muss man nicht nur weniger einzahlen (weniger Kalorien zu sich nehmen), sondern auch etwas abheben ( Sport treiben).

4.Grausamkeit: Vertraue keinen Heilsversprechungen in den Medien. Auch selbsternannte “ Abnehmgurus wollen nur Geld verdienen und das meistens “ im Schlaf“. Wir sind sehr leicht bereit, in der Hoffnung auf eine Gewichtsreduktion , elementare Zusammenhänge von Gewicht , Ernährung und Bewegung über Bord zu werfen. Dies übrigens unabhängig von Bildung und Ausbildung.

So, das soll fürs Erste reichen. In den folgenden Beiträgen werde ich mich mit Diäten , Produkten und Methoden auseinandersetzen. Bitte hinterfragt auch meine Beiträge , seriöse Seiten im Netz sind eine ideale Ergänzung und ich werde auch immer wieder darauf hinweisen.

Euer Dr. Anti-Age

Hallo und ein herzliches Willkommen!

Ich freue mich, dass Du auf meine Seite gefunden hast. In diesem Blog veröffentliche ich regelmäßig Artikel rund um das Thema Anti-Aging, Sport und Ernährung. Neben vielen nützlichen Ratschlägen und Empfehlungen findest Du hier auch kritische Beiträge zu Fragen die sich mit den og. Themen beschäftigen.

Anti-Aging ist keine Frage des Alters sondern eine Einstellung zum Älterwerden. Aber es ist auch ein großes Geschäft. Ein Geschäft mit der Hoffnung, der Natur ein Schnippchen zu schlagen.

Selbsternannte Experten und Fitnessgurus versuchen uns ständig irgendwelche Mittel und Methoden zu verkaufen und wir fallen oft genug darauf herein.

Ziel meines Blogs ist es, durch diesen Dschungel von Versprechungen zu führen, und die Spreu vom Weizen zu trennen. Dabei freue ich mich auf eine rege Diskussion und viele Anregungen.

Dein Dr. Anti-Age